DIE INSPIRATION VON C.G.
"Meine Inspiration wird getragen von einem gezeichneten Linienspiel
man kann auch sagen, das ich untersuche oder erforsche in welcher
sich die Linien/der Duktus zur Form verhält. Linie als Form - Linie
als nicht Form. Eine Linie begrenzt die Form, die Form erhält durch
diese Begrenzung ihre Bedeutung. Meine Arbeit zeichnet sich aus durch
ein beinah modelliertes Linienspiel, obwohl die Form sichtbar wird/ist
wird die Begrenzung durch ein Netz von Linien durchbrochen. Die Linie
kennzeichnet und bricht durch das bezeichnende in einer sich erneuernden
und immer wiederholenden Form.
Eine dauernde Fortsetzung von zusammenlaufen und auseinander gehen.
Die Radierung erhält in meiner Arbeit mehr und mehr Raum, oder besser,
es besteht eine Kommunikation zwischen den Zeichnungen und der Technik
(Radierung).
Es ist die scharfe schneidende Linie die aus sich selbst schon ein Prozess
ist. Die Technik hat ihre eigene Sprache und dasselbe gilt für mich, diese
Kommunikation fällt auseinander und kommt wieder zusammen, es ist ein
Prozess und Austausch von Materialkenntnis und Idee.
Als Unterstützung für diesen Prozess dienen mir "Hände" als Thema die
Symbol stehen für das was formt und Ausgangspunkt sind für
Homo Sapiens: Ein denkendes Wesen." C.G.