Christiane Gossel erzählt über die Technik Fotopolymeer Radierung:
"Die Technik und das Material unterstützen und verstärken das Thema"
"Die Kommunikation die dadurch entsteht ist ein wechselseitiger
Austausch von Theorie und Praxis – von Idee und Realisation – es ist ein
dauernder Prozess. Es ist eine Konfrontation mit traditioneller
Umgangsweise, aber auch eine Erweiterung davon.
Die Fotopolymeer Technik ist eine noch junge grafische Technik, mit
dem Ziel umweltfreundliche Substanzen zu gebrauchen (ohne Terpentin
z.b.) und auch um feine Nuancen von grau Tönen und feine
Strukturen/Linien zu ermöglichen. Diese Technik erinnert an
fotografische Techniken hier dann mit einer ausgebreiteten Form von
grafischen Möglichkeiten.
Es gibt zwei Arten von Fotopolymeer, eine pure-etch Form, als Radierung,-
und eine non-etch Form, die einer Radierung ähnelt (wobei die Kupfer-
Zinkplatte dann nicht in Säure gelegt wird), für mehr Information zieh
www.polymetaal.nl.
Zur Zeit arbeite ich mit dem pure-etch Film. Eigentlich ist mir der genaue
Unterschied von pure-/non-etch (was den Druck betrefft) noch nicht so
deutlich, dafür habe ich den non-etch zu wenig gebraucht.
Meine
Erfahrung mit Radierungen hat mich zum pure-etch Film geführt, die
tiefe Zeichnung in der Kupfer/Zinkplatte waren die
Motivation, des halbe nicht, dass ich den non-etch Film uninteressant finde: Der
Vorteil ist man gebraucht keine Säure. Ein Nachteil wäre dann dass man
nicht so viele Abdrücken machen kann.
Das Thema kann durch Bearbeitung von einem Computerprint, einer
Fotokopie oder einer Zeichnung auf Kalkpapier auf den zu belichteten
Film gebracht werden.
Nachdem entwickelt ist kommt das Säurebad (Kupfersulfat oder
Eisenchloride).
Sind Sie neugierig geworden über diese Technik? Dann klicken Sie [hier]
für den pdf.-download"